Stefan

Stefan Koszowyj

Slogan

Toleranz ist gut… aber nicht gegenüber Intoleranten.

Persönliche Vorstellung

In Oerrel geboren, bin ich stark verwurzelt mit der Stadt Munster. Als Kind hatte ich die ersten Berührungen mit dem Vereinssport bei der SV Trauen-Oerrel. Die Kindheit war mit der Natur und mit den Menschen in unserem kleinen Ort verbunden.
Die Erinnerungen an ein ideenreiches Munster, den Tag der Niedersachsen, Natur im Städtebau und der Stadt des Sports verbinde ich mit einem fortschrittlichen Munster. Allerdings das, der 80er Jahre. 

Nach meiner Lehre als Großhandelskaufmann in Munster, durchlief ich im selben Unternehmen, mit Ausnahme einer 2-jährigen Tätigkeit in Hamburg, unterschiedliche Aufgaben bis zur Abteilungsleitung. Es folgte später der Wechsel zur Industrie.
Drei Jahre lang auch als Verkaufsleiter eines Konzerns. Mit 33 Jahren machte ich mich 1997 selbstständig und gründete meine Industrievertretung in Munster. Zum 1.10.2021 beschäftigen wir insgesamt 14 Mitarbeiter. Unsere Aufgabe ist der Vertrieb und die Entwicklung von Prozessen für die Industrie. Energieeffizienz-Konzepte und das Energie- Monitoring sind unsere Schwerpunktarbeit.

Der Umgang mit Fördermitteln zur energetischen Sanierung von öffentlichen Bestandsgebäuden und die Zusammenarbeit mit Klimabeauftragten von Städten und Gemeinden sind spannende Herausforderungen, um Konzepte für die die CO2 Reduzierung zu erarbeiten.

Meine Familie, meine Frau und meine 22-jährige Tochter, sind der Mittelpunkt meines Lebens. Wir teilen die gleichen, vielfältigen Interessen. Menschen und Kulturen, Toleranz und Achtung vor der Lebensleistung von Menschen. Insbesondere der älteren und auch der schwächeren in unserer Gesellschaft. Aber auch die Natur und das Freizeitvergnügen, spielen für uns eine zentrale Rolle.

Politische Fokusthemen

Innenstadtbelebung, Stadtentwicklung, Kultur, Touristik, Stadtplanung, energetische Sanierung von öffentlichen Bestandsgebäuden, Fördermanagement

Was möchtest Du in den kommenden 5 Jahren erreichen?

 Die Förderung des Gemeinwohls, der Sport und die wunderschöne Natur in unserer Stadt
verdienen mehr Aufmerksamkeit. In meinen Visionen sollten wir das große Ganze betrachten. Die Aktivierung von unterschiedlichen Vereinen zu Ideengemeinschaften hätten die Kraft für viele positive Veränderungen. Gemeinschaftliche Interessen bündeln und Ideen einen Raum geben. Mehr Möglichkeiten, Ideen einfach auszuprobieren, um diese dann bei positiver Resonanz umzusetzen.

In unserem Körper schlägt ein Herz…
dieses Herz muss auch wieder in der Innenstadt schlagen. Ein Erlebnisraum Innenstadt, ein Kulturzentrum, vielleicht im ehemaligen Kino? Das Kino, mit einem Museum verbinden und „Unsere Geschichte“, die Geschichte unserer Menschen erzählen. Die Generation, die zum Beispiel durch die Kriegsgefangenen-Durchgangslager in Munster geblieben sind. Die Familien, die Flucht und Vertreibung erlebt haben.

Dies könnte man eindrucksvoll erzählen lassen. Mit alten Koffern, weiteren Utensilien der Flucht und Fotos von Barackenlagern unserer Stadt. In intelligenter Vernetzung mit dem Panzermuseum könnte dies dazu beitragen, das Herz Munsters wieder zum Schlagen zu bringen. Das Kulturzentrum könnte auch für Filme, Liveauftritte, Podiumsdiskussionen oder zur schulischen Weiterbildung genutzt werden. Und nach dem Konzert? Ab in die Stadt…

Die Adern und Venen:

Der Ollershof als Museumsdorf in Zusammenarbeit mit dem Museumsdorf Hösseringen? Die Bücherei auch als touristischer Anlaufpunkt?

Eine intelligente Vernetzung von Konzepten, die mindestens 50.000 Besucher des Panzermuseums in die Innenstadt bringen kann. Kutschtourismus vom Ollershof startend, vorbei am Wildtiergehege oder in die Dethlinger Heide. Die Stadt der Alleen, Pflanzung von schattenspendenden Bäumen durch Aktionen mit Gewerbetreibenden und Patenschaften. Die Begrünung von Dachflächen und die damit verbundene energetische Sanierung von öffentlichen Gebäuden mit einer Bundesförderung von 45 %. Der nachhaltige Bestandsschutz von alten Gebäuden und damit verbundene Einsparungen im Haushalt der Stadt. Erhalten statt abreißen!

Wir wollen ein Start Up-Wettbewerb für die Innenstadt ausloben. Eine gemeinsame Vision in Zusammenarbeit mit allen politischen Kräften der Stadt erreichen. Gemeinsamkeit, um Munster nach vorn zu bringen und nicht das gegenseitige Blockieren oder gar die Häme oder Polarisierung des politischen Mitstreiters, das sollte eine Herzenssache jedes Bürgervertreters unserer Stadt sein.
Diese und weitere Visionen bewegen mich und ich möchte dafür kämpfen, Mehrheiten für die Ideen, die Toleranz und den respektvollen Umgang miteinander zu gewinnen.

Wie bist Du zur Politik gekommen?

 Es gibt viele Gründe, nicht nur von mir gefühlte Missstände, Fehlentscheidungen und der Umgang mit dem Bürgerwillen. Gefühlte Ungerechtigkeiten bei den Straßenausbaubeiträgen, für die wir Grüne alternative und gerechtere Ideen haben. Abriss von Gebäuden, die Munsters Stadtbild unwiederbringlich verändern. Ökologische Ausrichtungen, die bisher keine Berücksichtigung fanden. Obwohl sie so notwendig sind. Munster ist keine Insel an der die Klimaveränderung vorbeizieht. Der Investitionsstau trotz weitreichender Fördermöglichkeiten von Bund und Land und letztendlich die Waldabholzung am Rehrhofer Weg, trotz vorheriger anders lautender Zusagen seitens der Stadt.

Auch der Umgang mit dem Bürgerwillen hat mich bewogen, mich für eine andere Art von Teilhabe an Entscheidungen einzusetzen. Ich möchte mehr Transparenz.

Was ist Dein Lebensmotto?

Setze dir ein Ziel und du kannst es erreichen!

Wer ist Dein persönliches Vorbild? (Und warum?)

Die Kriegsgeneration und insbesondere meine Eltern, die aus dem Nichts etwas für die nachfolgenden Generationen geschaffen haben.

 Was hat Dich geprägt – wo kommst Du her?

Ich bin 1963 geboren und als letztes Kind einer Flüchtlingsfamilie mit vier Geschwistern, in einem kleinen Siedlungshaus in Oerrel groß geworden. Meine Nichte ist als gefühltes Geschwisterkind in unserer Familie aufgewachsen Drei Geschwister aus erster Ehe meiner Mutter waren bereits außer Haus. Bevor meine Eltern sich in dem neuen Heim einrichteten, waren sie Bewohner des Barackenlagers in Oerrel. Beispielhaft für viele Schicksale Munsteraner Familien, die Kriegswirren und Flucht sowie Vertreibung über sich ergehen lassen mussten, wurde das Leben neu aufgebaut. Wie damals üblich, sind wir in sehr bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen. Dies habe ich nie vergessen.

Die Verbundenheit zur Natur, zum Wald, zum Geburtsort Oerrel, die Kindheitserinnerungen – all das verbindet mich sehr stark mit meiner Heimatregion und Munster.
Die erfolgreiche Selbstständigkeit und die Verantwortung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prägen meine strategische und konzeptionelle Vorgehensweise.
Diese möchte ich nun für die Menschen in Munster im Stadtrat einbringen.

Kontakt

stefan.koszowyj@unsermunster.de

 

 

 

 

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